SUOSTSEE
Fregatte Augsburg F 222
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Fregatte Augsburg F 222

 

 

Meine Bundeswehr, -Marinezeit verbrachte ich vom Juli 1974 bis zum Juni 1975 als Radarmixer (FR 23) bzw. als Stewart in der Offiziers-Pantry auf der Fregatte Augsburg F 222.
Es war eine sehr, sehr schöne Zeit, mit vielen Ereignissen,
die man in dieser Form kaum nochmals erleben kann.
Hervorheben muss ich leider die Havarie der Augsburg mit dem
polnischem Schiff "Profesor Bohdanowicz" im Skagerrak am 09.05.1975,
die ich als Augenzeuge erleben musste.

 

strobe12 Interessantes findet Ihr in diesen “F 222”-Seiten, besonders auch von der Havarie 1975...

Denkt an die Anmeldung zum Bordtreffen am 07.04.2012 zum 50. Jahrestag der Indienststellung!
Anmeldung bei Klaus (Grigat) unter der eMail-Adresse: klaus.grigat@ish.de

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Wer kennt den Fotografen?

Die Fregatten der "Köln" - Klasse:
Als erste Neubauten für die Bundesmarine entstanden sie auf der Grundlage von Erfahrungen mit den vor und während des Krieges gebauten Geleit-Booten. Zwischen 1958 und 1964
bei H. C. Stülcken + Sohn, wurden sechs Fregatten der "Köln" - Klasse entwickelt,
gebaut und nach umfangreichen Erprobungen abgeliefert. Die Schiffe waren für Geleitaufgaben, besonders für die U-Jagd vorgesehen, die sie auf dem
Entwicklungsstand der Konstruktionsjahre auch gut erfüllen konnten.


Es waren die ersten Schiffe der Welt mit einem kombinierten Dieselmotoren-Gasturbinen-Antriebnach dem CODAG - Prinzip, allerdings noch mit zwei sehr großen aus dem Landbetrieb stammenden,also nicht für den Seebetrieb ausgerüsteten Gasturbinen von BBC.
Dieser Antrieb erforderte großvolumige Lufteintrittsschächte und Abgasaustritte,
die der Gestaltung der Aufbauten ein besonderes Erscheinungsbild gaben.
Die Fregatten hatten sich in See und bei internationalen Manövern gut bewährt.
In ihrer Technik überholt, wurden sie nach über 20jähriger Dienstzeit
in den späten 80er Jahren außer Dienst gestellt.

Schwesterschiffe der F 222 Fregatte Augsburg:
F 220 Fregatte Köln
, F 221 Fregatte Emden, F 223 Fregatte Karlsruhe,
F 224 Fregatte Lübeck, F 225 Fregatte Braunschweig

Die Augsburg war das dritte nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland gebaute Geleitboot.
Da sie im wesentlichen für den Einsatz in der Ostsee konzipiert ist, lag bei der Köln-Klasse das Schwergewicht auf Geschwindigkeit und einer schlagkräftigen Fla-Bewaffnung
und weniger auf Fahrbereich und Seetüchtigkeit.

Die Fregatten der Köln-Klasse hatten ein niedriges Glattdeck und hohe Aufbauten. Die aus Frankreich stammenden automatischen 100-mm-Geschütze sind in je einem Turm auf der Back und dem Achterschiff aufgestellt. Zwillingsgeschütze vom Kaliber 40 mm stehen in Position B und E und je ein 40-mm-Geschütz in Einzellafette beiderseits der achteren Aufbauten. Die beiden Bofors-U-Abwehr-Raketenwerfer stehen nebeneinander zwischen dem vorderen 40-mm-Geschütz und der offenen Brücke. Zu beiden Seiten der Brücke befinden sich unverkennbare Luftansaugstutzen für die Gasturbinen, der große Schornstein mit seiner auffallend erweiterten Kappe und seitlich angebrachten Sende- und Empfangsantennen machten die Klasse leicht erkennbar. Die CODAG-Maschinenanlage bestand aus zwei Dieselmotoren
und einer Gasturbine, die auf beide Wellen gekuppelt war, sowie Verstellpropellern.

Name

G 3 / AUGSBURG; NATO-Nr. F 222

Schiffsart u. -klasse

Geleitboot 55; ab 1965 Fregatte der Köln-Klasse 120

Bauwerft

H. C. Stülcken Sohn, Hamburg; Bau-Nr. 883

Kiellegung

29.10.1958

Stapellauf

15.08.1959

Indienststellung

07.04.1962

Verdrängung

KV: 2425 t / Einsatzverdrängung: 2969 t

Länge

KWL: 105,0 m / Länge über alles: 109,9 m

Breite

11,02 m

Tiefgang

KT: 3,90 m / Einsatztiefgang: 4,60 m

Leistung (Gesamtleistung)

Gasturbinen: 17664 kW und Dieselmotoren: 8832 kW

Leistung (Überleistung)

Gasturbinen: 21344 kW und Dieselmotoren: 10598 kW

Geschwindigkeit

Konstruktion: 24 kn; höchst erreichte Geschwindigkeit: 34,0 kn

Brennstoffvorrat

361 m³ Dieselkraftstoff

Fahrstrecke

2700 sm bei 22 kn; 890 sm bei 29 kn

Besatzung

210 - 238 Mann

Verbleib

30.03.1988 a. D. und im Dezember 1989 in Hamburg abgewrackt

KV = Konstruktionsverdrängung, KWL = Konstruktionswasserlinie, KT = Konstruktionstiefgang

Die Augsburg hat während ihrer Dienstzeit an vielen Manövern und Übungen im
Nord- Ostseeraum, Atlantik, Mittelmeer und an vielen Auslandsfahrten teilgenommen.

strobe12 Hiermit möchte ich mich bei Klaus (Grigat) für die Unterstützung mit Infos, Fotos u.a. bedanken...
Schaut´ in seine Homepage:
www.f222-augsburg.de

...besonders in die Besatzungsliste, Bordtreffen u.a.!

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